2007-05-31
Atheism can be sexy!
Kid Antarctica | # | 

2007-05-24
Shush.
Grabesstille?
NEIN!
Denn:
Was ich die letzten Wochen alles nicht erlebt habe... Genau betrachtet gammel ich immer noch zu Hause bzw. in der Stadt rum und fühle mich abwechselnd euphorisch oder beschissen. Nicht mal das Wetter spielt richtig mit. Nun ja. Eigentlich sind es ja aufregende Zeiten!
Zumindest auf intellektueller und kultureller Ebene bin ich im Moment am Heißlaufen. Einerseits bringe ich meine Gitarrenfähigkeiten weiter auf Vordermann (atm: Arcade Fire, s.u.), andererseits schärfe ich meine scharfe Klinge des Verstands (die Pepperoni, Messer und Lichtschwerter an Schärfe sowieso schon weit übersteigt) an Diskussionen über Atheismus, Evolution, Gott, Kreationismus usw... Habe nämlich aus einer Laune heraus "The God Delusion" von Richard Dawkins bestellt, der sich überaus kritisch und unterhaltsam mit diesen ganzen Themen auseinandersetzt, und gewissermaßen treibe ich die Wissenschaftliche Methode im Kleinen voran.
Außerdem bastel ich an weiteren Verbesserungen (oder zumindest Veränderungen) meines Blogs, die irgendwann mal online gehen sollen morgen oder so und jeden Post mit einer Liste meiner aktuellen Musik beschließen (unter anderem). Wie das am Ende aussieht: Keine Ahnung. Aber immerhin hab ich damit was zu tun.
Was noch?
Ohja. Big news in the world of electronic sports: StarCraft II, finally! Werde außerdem eine Reihe Mit-WC3-Spieler als Squadleader anführen ab Ende der Woche und einem Multi-Gaming-Clan beitreten, auch wenn mir die Motivation und Zeit im Moment dafür etwas fehlt. Das in der Richtung.
Mir selbst gehts trotz des anfänglichen Pessimismus ganz gut, und zwar aus zweieinhalb Gründen: Erstens ist am Sonntag endlich das langersehnte Deutschkurs-Treffen inkl. dem charmanten Dr. Martin G., den ich an der offiziellen Abifeier nachts um ca. 3 Uhr sturzbetrunken erleben durfte! (Danke nochmal dafür, auch wenn ich selber nicht viel besser dran war - aber Zurückhaltung erwarten ja nur die wenigsten von einem Skorpiongeborenen wie mir.)
Zweitens: Eine StudiVZ-Nachricht von dem lange verlorengegangenen und jetzt wieder gefundenen Jonathan T. - hat alte Nostalgiewunden wieder aufgerissen, als ich gestern von ihm gehört habe. Freue mich aber schon sehr auf unser erstes Treffen, das für nächste Woche geplant ist.
Zweieinhalbtens: Schönen Mittag auf dem Trierer Unicampus erlebt am Dienstag. Nachteil dabei - ich bin mit einem riesigen Sonnenbrand nach Hause gekommen. Ist aber schon wieder am Abklingen... Mehr oder weniger... (Weniger!)
Musikalisch sind meine Playlists mit den britischen Gitarrenrockern von Maximo Park, The Wombats et. al. gefüllt, oder, in etwas ruhigeren Momenten, mit Kanadas bestem Musikexport nach den Weakerthans, Arcade Fire. Feine Sache.
Labels: =das alltägliche blabla=, =ordentlich gemukkt=, =zeit zu spielen=
Kid Antarctica | # | 

2007-05-01
Einschenken, bitte.
Weil es im Moment wieder aktuell ist (nämlich bei mir), werde ich mal kurz die alte Frage "Was kann ich zum Geburtstag schenken?" thematisieren (nämlich hier).
Nach meiner Erfahrung gibt es drei Arten von Geschenken, die man absolut nie, nein, auch nicht, weil es "witzig" sein soll, kauft.
Unterwäsche
Peinlich für den Schenkenden und den Beschenkten (meistens ist dieser jedoch weiblich, also: die Beschenkte). Sowieso ziemlich teuer, empfiehlt sich diese Art von Geschenken nur für diejenigen, von denen man erwarten kann, dass sie sich einem mit der sexy Unterwäsche präsentieren (hawt!).
HipHop
Auch wenn die Hose im Schritt hängt, das Zimmer nach schlecht verarbeitetem Marihuana riecht und die Schirmmütze Schmutzränder hat: Die Gefahr ist groß, dass man falsch schenkt , aus so illustren Gründen wie (Un-) Coolheit oder falscher Kategorie des "Künstlers". Echte Underground-Hopper laden sich ihre Musik eh runter und kacken auf CD-Cover. Der Filzstift-Rohling-Style im schwarzen Jewelcase zeugt hier von Street-Credibility.
(usw. halt)
Tiere
Allergie.
Zwei-Zimmer-Wohnung.
Kacke auf dem Teppich.
Got it?
Bevor jetzt jeder verzweifelt ist, hier noch einige Dinge, die ich persönlich als annehmbare Geschenke betrachte:
Bücher
Sogenanntes Standardgeschenk, aber aus gutem Grund: Jeder liest früher oder später irgendwas. Und die Chance, etwas Bildung und Kultur zu verteilen, lohnt sich wirklich immer.
CDs
Scheinbar im Gegensatz zu Punkt II oben, aber nur scheinbar. Abgesehen von HipHop (und vielleicht noch Death Metal oder Linkin Park) lässt sich alles verschenken. Am besten: CDs von Künstlern, die man selber a) hat oder b) besitzen will. Hat den Vorteil, dass man sich sowas unauffällig ausleihen und kopieren kann. Den musikalischen Horizont anderer zu erweitern ist übrigens ein ähnlich hehres Ziel wie bei den Bücher-Käufen.
Stripperinnen aus der Torte
Nein. Das ist Schwachsinn. Ernsthaft.
Labels: =das alltägliche blabla=
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